Viele Staudensamen können jetzt schon gesät werden

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Deutsche Presse-Agentur

Raus damit! Verschiedene Staudensamen sollten jetzt schon - bei frostiger Witterung - ausgesät werden. Das gilt zum Beispiel für Eisenhut, Arnika, Funkie, Christrosen und Frauenmantel.

Deren Samen benötigten niedrige Temperaturen, um im Frühling keimen zu können, so die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen in Bonn. Die gequollenen Samen sollten über vier bis acht Wochen Temperaturen von ein bis fünf Grad ausgesetzt werden - nur dann können sie später keimen.

Die Experten empfehlen, die Samen in kleine Schalen mit Aussaaterde zu setzen. Um die Saat vor dem Austrocknen zu bewahren, werden die Schalen mit einer rund drei Zentimeter dicken Schicht Aussaaterde bedeckt und bis zum Rand ins Beet eingegraben. Dann wird noch einmal kräftig angegossen. Nach etwa vier bis sechs Wochen sollten die Schalen bei rund zehn bis 15 Grad aufgestellt werden - zum Beispiel in einem kühlen Zimmer auf der Fensterbank oder im Gewächshaus. Nach der Keimung müssten die Aussaaten einzeln in kleine Töpfe gepflanzt werden. In den Garten kommen sie dann als kräftige Jungpflanzen.

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