Viel ist nicht immer gut: Tipps für Speicherkarten

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Speicherkarten für Fotokameras werden immer günstiger. Das sollte jedoch nicht dazu verleiten, wahllos nach dem Exemplar mit der größten Kapazität zu greifen.

Nicht für jede Kamera sind Karten mit hohen Kapazitäten die optimale Lösung, erklärt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. Und nicht alle Kameras älterer Bauart können die neuen Datenträger auch verwenden beziehungsweise ihre Geschwindigkeiten nutzen.

Umgekehrt können aber alle neuen Kameras Karten älterer Bauart lesen und beschreiben. Welche Speicherkarte benötigt wird, bestimmt die Kamera. Möchte man sich Ersatzspeicherkarten zulegen, sollte man nachlesen, welche Speicherkarte vom Hersteller empfohlen wird. Grundsätzlich muss erst einmal der passende Speicherkartentyp gefunden werden. Vier Formate und ihre Ableger haben sich dem Verband zufolge in der Digitalfotografie durchsetzen können: Secure Digital Card, CompactFlash Card, Memory Stick und xD-Picture Card.

Eine große Verbreitung haben die SD-Speicherkarten mit den Untergruppen miniSD und microSD. Als Folge des wachsenden Speicherbedarfs wurde der Standard erweitert und die Secure Digital High Capacity-Speicherkarten (SDHC) eingeführt. An den Klassifizierungen 2, 4 oder 6 ist zu erkennen, ob sich eine Karte für den beabsichtigten Einsatz eignet. Um die neuen SDHC-Speicherkarten in Standard-SD-Kartenlaufwerken verwenden zu können, ist ein Firmware-Update erforderlich. Einige Kamerahersteller bieten dieses für ihre SLR-Kameras und Kompaktkameramodelle der Premiumklasse an.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen