VfR Aalen geht mit Kohler an der Nordsee baden

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Ein perfekter Tag war es für Emdens Kapitän Rudolf Zedi, der in der Saison 2005/2006 noch für den VfR aktiv war, gelang an seinem 34. Geburtstag sein erster Saisontreffer. Zedi verwandelte einen Foulelfmeter zum 4:0. Schon während der Partie feierten die Kickers-Fans ihren Spielführer mit „Ruuuudi“-Rufen. VfR liegt schnell hinten Neben dem Strafstoß waren es zwei Standard-Situationen, die dem VfR das Genick brachen. Enrico Neitzel (2.) und Bernd Rauw (7.) nutzten jeweils nach einem Eckball die Unordnung in der Aalener Hintermannschaft zur schnellen 2:0-Führung. Statt sich auf dem Vorsprung auszuruhen, spielten die Hausherren vor 3519 Zuschauern weiter nach vorne. Nach Zedis Strafstoßtor zum 4:0 nahm Kohler VfR-Schlussmann Tobias Linse in Schutz: „Kein Vorwurf an Tobias. Er hat eine gute Leistung gezeigt. Ärgerlich ist, dass ich wir genaue Absprachen zu Standards getroffen hatten.“ Im Jubel der Emder ging das Kopfballtor von Christian Alder zum 1:4 aus Sicht der Kohler-Truppe fast unter. Alder trifft vom Elfmeterpunkt Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie. Am Sieg der Kickers gab es nach dem 5:1 durch Neitzel (60.) keine Zweifel mehr. Immerhin gab es in der Schlussminute für Christian Alder ein erneutes persönliches Erfolgserlebnis. Der 29-Jährige, der beim 0:2 gegen Erfurt einen Strafstoß neben das Tor setzte, machte es nun besser und verwandelte einen Foulelfmeter zum 5:2-Endstand. „Wir haben eine wichtige Lektion gelernt“, versuchte Kohler das Positive zu sehen. „Meine Spieler haben sich bemüht, müssen aber insgesamt cleverer und noch aggressiver agieren. Wir befinden uns am Anfang eines Weges. Die erste Etappe ging daneben, jetzt gilt es, neues Selbstbewusstsein zu tanken. Egal wie, wir müssen Spiele gewinnen“, fordert Kohler. Gelegenheit dazu haben seine Schützlinge bereits Mittwoch (18.30 Uhr) im Achtelfinale des Verbandspokals beim Landesligisten GSV Dürnau. Nach dem spielfreien Wochenende steht für die Aalener Samstag, 12. September, um 14 Uhr, das Heimspiel gegen die noch ungeschlagene Reserve des FC Bayern München an. Dann kehren die in Emden gesperrten Torsten Traub und Anton Shnyder wieder in das Aufgebot zurück.

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