VfL Wolfsburg daheim weiter siegreich

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Deutsche Presse-Agentur

Der VfL Wolfsburg bleibt daheim eine Macht. Die Mannschaft von Trainer Felix Magath bezwang den VfL Bochum mühevoll mit 2:0 (1:0) und blieb damit auch im neunten Bundesliga- Heimspiel der Saison ungeschlagen.

Edin Dzeko (21., 85.) erzielte vor 26 177 Zuschauern in der Volkswagen Arena die Tore für die „Wölfe“, die im eigenen Stadion zum letzten Mal im April vergangenen Jahres als Verlierer vom Platz gegangen waren. Dem VfL Bochum blieb hingegen auch im neunten Anlauf der erste Auswärtserfolg versagt.

Ohne ihren verletzten Torjäger Grafite, der wegen Kniebeschwerden kurzfristig ausgefallen war, brauchten die Hausherren eine knappe Viertelstunde, um wenigstens einigermaßen auf Touren zu kommen. Dann nahm Dzeko das erste Mal Maß und prüfte VfL-Torhüter Daniel Fernandes, der sich ganz lang machen musste, um den Schuss des Bosniers zu halten.

Gute sechs Minuten später war aber auch Fernandes machtlos. Glänzend in Szene gesetzt von Regisseur Misimovic stand Dzeko im Strafraum plötzlich völlig frei und hatte keine Mühe, um das Streitobjekt ins Tor zu befördern. Bochums Innenverteidigung sah auch in dieser Szene alles andere als gut aus und wäre nach 25 Minuten erneut geschlagen gewesen. Zum Glück für die Gäste strich der Kopfball von VfL-Verteidiger Jan Simunek aber knapp am Gehäuse von Fernandes vorbei.

Chancen ähnlichen Kalibers hatten die auswärtsschwachen Gäste, die den „Wölfen“ im vergangenen Frühjahr die letzte Heimniederlage zugefügt hatten, nicht zu bieten. Erst als sich Diego Klimowicz bei der Rückkehr an seiner alten Heimstätte ein Herz fasste, drohte Wolfsburg Gefahr. Der nicht immer sicher wirkende VfL-Keeper Diego Benaglio parierte den Ball jedoch (40.).

Nach dem Wiederanpfiff versuchten sich die Gäste, die ihre Innenverteidigung verletzungsbedingt bereits nach einer halben Stunde auswechseln musste, nachhaltiger in Szene zu setzen. Das gelang zunehmend besser. Benaglio musste bei einem 22 Meter-Freistoß von Mimoun Azaouagh auf der Hut sein (55.) und reagierte gegen den frei stehenden Joel Epalle glänzend (68.). Bei einem Kopfball von Klimowicz (72.), der knapp über die Latte strich, wäre der Schweizer aber machtlos gewesen. Die schwache Chancenverwertung rächte sich, als Dzeko mit seinem zweiten Streich fünf Minuten vor Schluss die Entscheidung besorgte.

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