VfL erreicht beim SV Nehren ein 3:3-Unentschieden

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Im letzten Spiel der Vorrunde in der Fußball-Landesliga Württemberg hat der VfL Mühlheim beim heimstarken SV Nehren ein 3:3 (0:2) erreicht. In der Tabelle konnte der VfL Mühlheim seinen zehnten Tabellenplatz mit 20 Punkten behaupten, hat aber nur einen Zähler Vorsprung auf einem Nichtabstiegsplatz.

Die Mühlheimer begannen die Partie in Nehren recht gut, ohne aber das Spiel selbst in die Hand nehmen zu können. Nach einer halben Stunde waren es die Gastgeber, die im Anschluss an einen Eckstoß durch Raphael Nill zur 1:0-Führung kamen. Als der gleiche Spieler drei Minuten vor dem Pausenpfiff, wieder nach einer Standardsituation, einen Fehler in der Mühlheimer Hintermannschaft ausnutzte und auf 2:0 erhöhte, deutete alles auf eine Niederlage der Gäste.

„Die Stimmung war nicht gerade euphorisch“, beschrieb Spielertrainer Maik Schutzbach die Gemütslage der Spieler beim Pausentee in der Mühlheimer Kabine. Als nur drei Minuten nach Wiederanspiel Andreas Komforth mit einem herrlichen Treffer das 2:1 erzielte, belebte der Anschlusstreffer das Mühlheimer Spiel. Umso bitterer war das 3:1 nach 65 Minuten durch den Gastgeber-Mittelstürmer Rammeiser, der mit einem raffiniert getretenen Freistoß Erfolg hatte.

Ausgleich in der 88. Minute

In der Folge stellte Maik Schutzbach sein Team um und beorderte den körperlich robusten Leon Waizenegger in den Angriff. Damit bekam das Mühlheimer Spiel noch mehr Zug auf das gegnerische Tor. Acht Minuten waren noch zu spielen, als Jan Kupferschmid die Gastgeber-Abwehr schlecht aussehen ließ und zum 3:2-Anschlusstreffer einschoss. Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit war es der VfL-Torjäger Maximilian Bell, dem der Treffer zum inzwischen verdienten 3:3 gelang. In der dreiminütigen Nachspielzeit hatte der VfL Mühlheim eher das 4:3 auf dem Fuß als die Gastgeber.

Spielertrainer Maik Schutzbach, der sich nach 70 Minuten selbst einwechselte: „Der Punkt in Nehren ist am Ende verdient. Wir können erhobenen Hauptes in die Rückrunde gehen. Die harte Trainingsarbeit hat sich gelohnt.“

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