VfB Stuttgart hegt „große Hoffnungen“ für 2009

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Der VfB Stuttgart will 2009 den sportlichen Aufschwung unter Teamchef Markus Babbel fortsetzen.

„In beiden Pokal-Wettbewerben treffen wir auf den Titelverteidiger. Das sind schwere Aufgaben, aber wir haben große Hoffnungen“, sagte Vereinspräsident Erwin Staudt beim traditionellen Neujahrs-Empfang des schwäbischen Fußball-Bundesligisten. „Und für die Bundesliga haben wir uns auch noch viel vorgenommen.“

Bereits im Achtelfinale des DFB-Pokals gegen Bayern München will der VfB seine Erfolgsserie fortsetzen. Gut drei Wochen später wartet im UEFA-Cup-Wettbewerb in Zenit St. Petersburg der nächste Titelverteidiger auf die Stuttgarter. Staudt hofft, dass die unter Babbel seit fünf Pflichtpartien ungeschlagenen Schwaben auch diese hohen Hürden überstehen. Der Club-Chef ging nicht auf den am 23. November entlassenen einstigen Meister-Macher Armin Veh ein, wies aber auf die danach geglückte Wende hin: „Der Geist stimmt, die Mannschaft funktioniert.“

Stolz präsentierte Staudt die Geschäftszahlen: „2008 erzielten wir das beste Ergebnis der Vereinsgeschichte.“ Unter dem Strich erwirtschaftete der VfB, auch als Folgewirkung des Titelgewinns 2007, 7,4 Millionen Euro Gewinn.

Die Zusammenarbeit zwischen Gemeinderat, Stadtverwaltung und Verein beim Stadionumbau bezeichnete Staudt als „beispielhaft für viele Bundesliga-Städte“. Der VfB baue die Mercedes Benz Arena mit der Stadt um, sei dann aber alleiniger Betreiber. Davon profitierten beide Seiten. Am 18. Mai sollen die umfassenden Arbeiten mit der Tieferlegung des Spielfeldes beginnen. Wenn alles planmäßig verläuft, ist das Stadion im Dezember 2011 fertig. Die Kapazität liegt dann bei 60 000 Zuschauern.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen