Verschwunden und tot aufgefunden - Mitja, Malin...

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Deutsche Presse-Agentur

Immer wieder sorgen Gewaltverbrechen an Kindern für Entsetzen. Fälle aus den vergangenen Jahren:

August 2008: In Leipzig verschwindet die achtjährige Michelle nach dem Besuch einer Ferienbetreuung in ihrer Schule. Ihre Leiche wird wenige Tage später gefunden. Ein Passant entdeckt das tote Kind in einem kleinen Teich in der Nähe des Wohnortes und der Schule. Eine Obduktion zeigt, dass Michelle ermordet wurde.

Februar 2007: Der neunjährige Mitja aus Leipzig wird tot in einer Kleingartenanlage am Rande der Stadt gefunden. Er wurde missbraucht und erstickt. Der Junge war auf dem Weg von einem Hort nach Hause verschwunden. Videobilder aus einer Straßenbahn zeigen ihn mit seinem Mörder, einem mehrfach vorbestraften Kinderschänder. Dieser wird zu lebenslanger Haft mit Sicherheitsverwahrung verurteilt.

März 2003: Die Geschwister Tom (11) und Sonja (9) aus Eschweiler (Nordrhein-Westfalen) kommen nach dem Spielen nicht nach Hause. Tom wird erwürgt auf einem Parkplatz gefunden. Eine Woche später entdecken Spaziergänger in der Eifel Sonjas Leiche. Die beiden Mörder werden zu lebenslanger Haft verurteilt.

Januar 2003: In Zerbst (Sachsen-Anhalt) lauert ein 19-Jähriger der kleinen Malin (6) auf dem Heimweg vom Schulhort auf, lockt das Mädchen zu sich nach Hause, missbraucht und erwürgt es. Nach dem Hinweis der Mutter des Täters wird das Kind am nächsten Tag in der Wohnung des jungen Mannes tot gefunden. Der Täter wird zu neun Jahren Jugendhaft verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen.

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