Verkauft ist nicht verraten: Mieter behalten Rechte

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Wird ein Mietshaus oder eine vermietete Wohnung verkauft, hat der neue Vermieter keine speziellen Kündigungsrechte. Auch er muss sich also für eine Kündigung auf einen der gesetzlichen Gründe stützen können.

Dies erläutert der Deutsche Mieterbund in Berlin. Dazu gehört zum Beispiel der Eigenbedarf. Außerdem müssen die gesetzlichen Kündigungsfristen eingehalten werden. Je nach der Wohndauer betragen sie zwischen drei und neun, unter Umständen zwölf Monate.

Werden Häuser oder einzelne Wohnungen in Eigentumswohnungen umgewandelt, gelten zugunsten der dort wohnenden Mieter besondere Schutzregelungen. Zum einen gibt es Kündigungssperrfristen zwischen drei und zehn Jahren, so der Mieterbund. In diesen Zeiten darf der Vermieter nicht kündigen. Außerdem hätten Mieter in umgewandelten Wohnungen ein gesetzliches Vorkaufsrecht.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen