Veh: „Ich lasse mich nicht verbiegen“

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Deutsche Presse-Agentur

„Es waren Aussagen, von denen ich glaube, dass sie sinnvoll sind. Ich glaube, es bringt nichts, sich in die Tasche zu lügen“, sagte der 47-Jährige im Interview mit der „Bild“-Zeitung. Veh hatte am vergangenen Freitag erstmals eingeräumt, dass die sportliche Führung des schwäbischen Fußball- Bundesligisten nach dem Titelgewinn „nicht die richtigen Leute geholt“ habe. Er erwähnte dabei die beiden Sportdirektoren Horst Heldt und Jochen Schneider sowie sich selbst namentlich.

Veh war nach der 1:4-Schlappe beim VfL Wolfsburg nach 34 Monaten in Stuttgart entlassen worden. Als einen Grund für seine Entlassung führte er seine Aufrichtigkeit an: „Ich bin auch an meiner Ehrlichkeit gescheitert. Aber ich finde es wichtig, sich auch eigene Fehler einzugestehen und diese zu analysieren.“ Der gebürtige Augsburger verteidigte seine Philosophie: „Ich habe meinen Weg und meine Gedanken.“ Er sei keiner, der in Aktionismus verfalle. Er lasse sich auch auf die Ideen anderer ein. „Aber ich lasse mich nicht verbiegen“, sagte Veh. „Mein Weg war richtig, Meister zu werden, ins Pokalfinale zu kommen und danach in einer schwierigen Saison den UEFA-Cup zu erreichen.“ Heldt hatte nach der Trennung erklärt, dass Veh und er sich in entscheidenden Punkten nicht mehr einig gewesen seien.

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