Vatikan-Sprecher sieht Kommunikationsprobleme in Holocaust-Affäre

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Deutsche Presse-Agentur

Die Holocaust-Affäre hat laut Vatikansprecher Federico Lombardi Defizite in der Kommunikation in der Kurie offengelegt. Der französischen Tageszeitung „La Croix“ sagte er, jede Abteilung kommuniziere eigenständig, ohne an eine Zusammenarbeit mit der Presseabteilung des Vatikans zu denken. Lombardi nahm Papst Benedikt XVI. in Schutz. Dieser habe bei der Aufhebung der Exkommunikation des Bischofs Richard Williamson dessen leugnende Meinung zum Holocaust nicht gekannt.

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