Urlaub in der Probezeit kann Kündigungsgrund sein

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Ein Arbeitnehmer sollte seinen neuen Chef möglichst früh über bereits gebuchte Urlaube aufklären. Kommt erst nach Antritt des neuen Jobs heraus, dass der Arbeitnehmer direkt wegfahren möchte, könne das ein Kündigungsgrund sein.

Das sagt Karrierecoach Svenja Hofert in Hamburg. „In der Probezeit ist es meist vertraglich geregelt, dass der neue Mitarbeiter nicht sofort längere Zeit abwesend sein darf. Möchte er den neuen Job nicht wieder verlieren, muss er in den sauren Apfel beißen und den Urlaub stornieren.“

Die Karriereberaterin rät jedoch davon ab, schon im Bewerbungsverfahren auf geplante Urlaube aufmerksam zu machen. Das wirke unflexibel. „Am besten klärt man das direkt, wenn die Zusage für den Job vorliegt. Die Unternehmen sind dann meist kompromissbereiter“, sagte Hofert. Zudem sollten schon vor der Bewerbung Informationen eingeholt werden, inwieweit ein Rücktritt vom gebuchten Urlaub möglich ist.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen