Universalfleckentferner sind laut Test überflüssig

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Deutsche Presse-Agentur

Universalfleckentferner beseitigen Verunreinigungen schlechter als herkömmliche Vollwaschmittel - und sind deutlich teurer. Zu diesem Ergebnis kommt die Stiftung Warentest nach einer Untersuchung von 27 Fleckentfernern.

Von den überprüften Mitteln bekam nur ein einziges die Note „gut“, berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift „test“. Die häufig mit dem Namenszusatz „Oxi“ werbenden Mittel verlassen sich laut den Warentestern zu sehr auf die Bleichwirkung von Aktivsauerstoff. Dieser sei aber in den meisten Mitteln nicht kräftig genug, um die Flecken zu beseitigen. Außerdem enthielten Flecken oft auch Eiweiß und Fette. Diese Stoffe seien jedoch nur durch Enzyme und Tenside zu beseitigen. Besonders von Sprays und Gelen, die in der Regel keine Enzyme beinhalten, rät die Stiftung daher ab. Aber auch Pulver und Salze erreichten nicht den Wirkungsgrad von Vollwaschmitteln und seien deshalb eine unnötige ökologische Zusatzbelastung.

Als erste Hilfe gegen Flecken empfiehlt es sich, die betroffene Stelle sofort mit Wasser und Seife auszuwaschen. Auch Speichel könne das Eintrocknen verhindern. Eiweißflecken wie Blut oder Kakao, aber auch Motoröl oder Rotwein ließen sich meist schon durch kaltes Wasser und Seife entfernen.

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