Union unterliegt Rostock - Ärger mit Berliner Block

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Deutsche Presse-Agentur

Der 1. FC Union Berlin hat den ersten Härtetest der Winterpause verloren. Der Fußball-Drittligist unterlag in einem Testspiel bei Hansa Rostock mit 0:3 (0:0), wusste trotz des Ausfalls mehrerer Stammspieler jedoch vor allem in der ersten Halbzeit durchaus zu überzeugen.

Negativ aufgefallen sind in der Rostocker DKB-Arena jedoch wieder einmal Fans im Berliner Block, aus dem in der zweiten Halbzeit Feuerwerkskörper auf das Spielfeld geworfen wurden. Schiedsrichter Martin Bärmann unterbrach deswegen die Partie für vier Minuten und kündigte an, einen Zusatzbericht an den Deutschen Fußball-Bund (DFB) zu schicken.

Rostocks Trainer Dieter Eilts erklärte im Anschluss an die Vorfälle: „Das stimmt mich sehr nachdenklich. Dafür habe ich kein Verständnis. Aber wir können solche Sachen nicht zu 100 Prozent verhindern.“ Die Polizei war mit einem Großaufgebot von rund 200 Mann vor Ort, zudem kreiste ein Hubschrauber über dem Stadion.

Vor 3335 Zuschauern zeigten beide Mannschaften in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe, ehe Rostock nach der Pause durch einen fragwürdigen Foulelfmeter von Martin Retov (57.) in Führung ging. Durch den Gegentreffer schienen die Gäste aus Berlin kurzzeitig den Faden verloren zu haben und kassierten binnen neun Minuten die weiteren Toren durch Bastian Oczipka (59.) und Mario Fillinger (66.).

Der 1. FC Union, der in Rostock auf die verletzten Nico Patschinski (Achillessehne) und Daniel Schulz (Knie) sowie die Grippe-geplagten Shergo Biran, Torsten Mattuschka, Sebastian Bönig und Christoph Haker verzichten musste, bestreitet das nächste Testspiel beim BFC Türkiyemspor. Am 30. Januar findet in Potsdam ein Vorbereitungsspiel gegen den SV Babelsberg 03 statt, ehe am 7. Februar beim VfB Stuttgart II der erste Drittliga- Spieltag nach der Winterpause auf dem Programm steht.

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