Union und Kickers bleiben Paderborn im Nacken

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Deutsche Presse-Agentur

Der SC Paderborn gibt sich in der 3. Fußball-Liga derzeit keine Blöße, doch zumindest zwei Verfolger sitzen dem Spitzenreiter weiter im Nacken.

Der 1. FC Union Berlin kletterte mit dem 2:0 gegen den FC Erzgebirge Aue auf Rang zwei. Kickers Emden ist nach dem 1:0 beim VfB Stuttgart II neuer Dritter. Verlierer des Spieltages war Fortuna Düsseldorf, denn die Rheinländer fielen nach dem 0:1 beim FC Carl Zeiss Jena von Rang zwei auf vier zurück. Paderborn hatte mit dem 3:2 bei Schlusslicht Werder Bremen II seine Pflichtaufgabe erfüllt und den fünften Sieg in Folge eingefahren.

„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit zu wenig getan“, bekannte Düsseldorfs Routinier Jens Langeneke. Für Jena war es der erste Heimsieg unter Trainer René van Eck. „Es ist so, dass wir seit Wochen hart arbeiten. Der Sieg ist super“, sagte der Niederländer.

Berlin behielt im Ost-Derby gegen den Zweitliga-Absteiger aus Aue die weiße Heimweste. „Unser Ziel heißt Aufstieg, da müssen wir solche Spiele gewinnen“, sagte Union-Abwehrspieler Daniel Göhlert. Aues Mittelfeld-Regisseur Skerdilaid Curri befand, dass „die Mannschaft gewonnen hat, die cleverer war“. Als clever und vor allem effektiv erwies sich Emden in Stuttgart. „Aufgrund der ersten halben Stunde waren die Punkte verdient“, sagte Siegtorschütze Rudolf Zedi. Ein unterhaltsames 0:0 lieferten sich Kickers Offenbach und Rot-Weiß Erfurt. „Es war schwer, und der eine Punkt ist okay“, befand Erfurts diesmal erfolglose Angreifer Albert Bunjaku.

Eintracht Braunschweig freute sich unterdessen nach sechs Spielen erstmals wieder über drei Punkte. Vor dem 4:0 gegen die SpVgg Unterhaching hatten die Niedersachsen einen Mentaltrainer engagiert. „Den Kopf muss man wahrscheinlich noch mehr stärken“, kommentierte Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht. Der VfR Aalen feierte im ersten Spiel unter dem neuen Coach Petrik Sander einen 3:1-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers. Weniger Erfolg hatte Jahn Regensburg im ersten Spiel unter Interimstrainer Markus Weinzierl. Mit dem 0:0 beim Wuppertaler SV ist der SSV Jahn nun schon acht Partien in Serie sieglos. Wuppertal wartet seit fünf Spielen auf einen Dreier.

Dynamo Dresden konnte seinen Heimvorteil nicht nutzen und musste sich gegen den SV Sandhausen mit einem 1:1 zufriedengeben. Damit bleiben die Sachsen als 16. ebenso im Tabellenkeller wie der 17. Wacker Burghausen. Burghausen trennte sich vom FC Bayern München II 0:0.

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