Ungewöhnlich: Kartoffelgratin mit Birne und Camembert

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Deutsche Presse-Agentur

Mit Birnen und Camembert erhält ein Kartoffelgratin einen ungewöhnlichen Geschmack. Dazu werden Birnen langsam in einem Fond aus Apfelsaft und Weißwein gegart.

Als Gewürze kommen eine Zimtstange und Nelken in die Flüssigkeit, rät die Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) in Bonn. Anschließend werden die Früchte zerkleinert und gemeinsam mit bereits gekochten, in Scheiben geschnittenen Kartoffeln in eine gebutterte Auflaufform gegeben.

Für den Guss kocht man einen Teil des Fonds mit Crème fraîche und Sahne auf, bindet ihn leicht und gießt ihn über die Birnen und Kartoffeln. Im vorgeheizten Ofen muss das Ganze laut CMA dann bei 180 Grad für 25 Minuten backen. Kurz vor Ende der Garzeit wird das Gratin noch mit Camembert überbacken. Eine geeignete Beilage ist marinierter Rotkohl mit Rosinen und Äpfeln.

Das französische Wort „Gratin“ bedeutet übersetzt Kruste. Diese entsteht, indem der Auflauf bei starker Oberhitze überbacken wird. Soll das Gratin eher weich werden, wird eine mehlig kochende Kartoffelsorte verwendet - sie saugt die Flüssigkeit sehr gut auf. Soll das Gericht dagegen etwas Biss haben, empfiehlt die CMA festkochende oder vorwiegend festkochende Sorten.

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