Ungesättigte Fettsäuren: Gut für Herz und Kreislauf

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Deutsche Presse-Agentur

Eine mediterrane Kost mit reichlich ungesättigten Fettsäuren schützt vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine fettarme Nahrung mit vielen Kohlenhydraten dagegen gilt als weniger gesund.

Darauf weist der Berufsverband Deutscher Internisten (BDI) in Wiesbaden hin und beruft sich auf aktuelle wissenschaftliche Studien. Zur Vorbeugung des sogenannten Metabolischen Syndroms umfasst die Ernährung am besten viel Gemüse, Obst, Getreide und Olivenöl sowie in Maßen Fisch, Wein, Fleisch und Milchprodukte.

Außerdem sollte der Speiseplan durch Nüsse ergänzt werden - diese enthalten viele ungesättigte Fettsäuren, die entzündungshemmend und antioxidativ wirken. So senken schon pro Tag 30 Gramm Nüsse, die Hälfte davon Walnüsse, die Gefahr für das Syndrom binnen eines Jahres um 14 Prozent. Übermäßig viel tierisches Fett sei wegen seiner vielen gesättigten Fettsäuren dagegen schädlich und Süßes gehöre ebenfalls gestrichen. Beim Metabolischen Syndrom handelt es sich um eine Kombination aus Übergewicht, Fettstoffwechselstörung, Bluthochdruck und Insulinresistenz.

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