Ungeimpfte dürfen in Ulm nachts jetzt nicht mehr ausgehen, der Alb-Donau-Kreis könnte folgen

 Auf einem Display wird auf die Ausgangssperre hingewiesen.
Auf einem Display wird auf die Ausgangssperre hingewiesen. (Foto: Fabian Strauch)
Schwäbische.de

Das für die Stadt Ulm und den Alb-Donau-Kreis zuständige Gesundheitsamt (der Fachdienst Gesundheit im Landratsamt Alb-Donau-Kreis) hat am Freitag festgestellt, dass der 7-Tage-Inzidenzwert für den Stadtkreis Ulm seit mehr als zwei Tagen in Folge über dem Wert von 500 pro 100 000 Einwohner liegt. Bedeutet: Ab diesem Samstag gilt in der Stadt eine nächtliche Ausgangsbeschränkung zwischen 21 und 5 Uhr – jedoch nur für Ungeimpfte.

Grundlage für die Feststellung ist die 7-Tage-Inzidenz, die das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für die einzelnen Land- und Stadtkreise ausweist.

Nun treten für Ulm strengere Maßnahmen in Kraft. Die Basis hierfür ist die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Diese sieht für besonders betroffene Landkreise mit einer 7-Tages-Inzidenz von über 500 an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zusätzlich zur landesweit gültigen Alarmstufe II die nächtliche Ausgangsbeschränkung vor – für Ungeimpfte und nicht von Covid-19 genesene Menschen. Die Maßnahme tritt zum Samstag, 15. Januar, in Kraft.

Das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hat die Inzidenz im Alb-Donau-Kreis für den Freitag mit 558 je 100.000 Einwohner angegeben. Damit übersteigt der Alb-Donau-Kreis erstmalig den Grenzwert von 500 Infektionen pro 100 000 Einwohner. Sollte der Inzidenzwert am Samstag weiterhin über 500 Infektionen pro 100 000 Einwohner liegen, treten ab Sonntag, 16. Januar, ebenfalls nächtliche Ausgangsbeschränkungen zwischen 21 und 5 Uhr für Ungeimpfte und nicht von Covid-19 genesene Menschen im Alb-Donau-Kreis in Kraft.

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