Ungarns Premier Gyurcsany bietet Rücktritt an

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Deutsche Presse-Agentur

Ungarn steht vor einem Regierungswechsel: Ministerpräsident Ferenc Gyurcsany hat seinen Rücktritt angeboten. Durch diesen Schritt könnte der Weg für eine auch von den kleineren oppositionellen Parteien unterstützte Expertenregierung frei werden, erklärte der Ministerpräsident auf einem Parteitag seiner Ungarischen Sozialistischen Partei. Gyurcsany war nicht zuletzt wegen seiner Wirtschaftspolitik massiv in die Kritik geraten.

dpa jvdpa/ HÖRFUNK-NACHRICHTEN =                        ----------------------

Samstag, 21. März 2009 - 21.00 Uhr

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Die Schlagzeilen:

- Schärfere Bestimmungen für Killerspiele - Scholz macht sich für Opel-Rettung stark - AIG-Manager kassierten mehr als angenommen ---------------------------------------------------------------------

Schärfere Bestimmungen für Killerspiele

Winnenden - Nach dem Amoklauf von Winnenden werden die Rufe nach Konsequenzen lauter. Nun hat auch Bundespräsident Horst Köhler schärfere Bestimmungen für Killerspiele gefordert. Dieser Art von "Marktentwicklung" sollte Einhalt geboten werden, sagte Köhler in Winnenden beim Staatsakt für die 15 Opfer des Amoklaufs vom 11. März. Die Familien von fünf getöteten Schülern hatten in einem offenen Brief an Köhler, Kanzlerin Angela Merkel und Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger Konsequenzen gefordert.

Scholz macht sich für Opel-Rettung stark

Berlin - Opel muss unter allen Umständen gerettet werden. Das fordert Arbeitsminister Olaf Scholz. Opel sterben zu lassen, wäre mehr als ein Fehler, sagte Scholz der „Bild am Sonntag“. Auch vor einer Staatsbeteiligung an Opel dürfe die Regierung nicht zurückschrecken. Bundeswirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg zeigte sich skeptisch. Man gehe schließlich mit Steuergeldern um, sagte er. Opel-Chef Hans Demant kündigte unterdessen an, dass sich die Beschäftigten auf schmerzhafte Maßnahmen einstellen müssen.

AIG-Manager kassierten mehr als angenommen

Washington - Die führenden Manager des angeschlagenen US- Versicherungskonzerns AIG haben deutlich höhere Bonuszahlungen bekommen als angenommen. Das sagte der Generalstaatsanwalt des US- Bundesstaates Connecticut, Richard Blumenthal, dem US-Sender CNN. Demnach bekamen wurden insgesamt 218 Millionen Dollar gezahlt. Bisher waren 165 Millionen Dollar genannt worden. Landesweit hatten die Zahlungen für Entrüstung gesorgt. Das US-Abgeordnetenhaus hatte daraufhin eine Steuer von 90 Prozent für diese Boni beschlossen.

150 Millionen Jahre alter Dinosaurier zu kaufen

New York - Kurioses kommt heute in einem New Yorker Auktionshaus unter den Hammer: Das Skelett eines 150 Millionen Jahre alten Dinosauriers soll einen neuen Besitzer finden. Experten der IM Chait Gallery rechneten mit einem Gebot von bis zu einer halben Million Dollar. Das drei Meter lange Fossil des pflanzenfressenden Dryosaurus Altus war 1993 im US-Staat Wyoming gefunden worden. Die Entdecker müssen es aus wirtschaftlichen Gründen verkaufen. Daneben soll auch ein 20 000 Jahre altes Mammutskelett versteigert werden.

Zum Sport:

Fußball - Bayern München und Wolfsburg sind in der Fußball- Bundesliga bis auf einen Punkt an Tabellenführer Hertha BSC Berlin herangekommen. Der Rekordmeister gewann gegen den Karlsruher SC mit 1:0, Wolfsburg siegte mit 3:0 bei Arminia Bielefeld. Die Berliner hingegen verloren mit 0:2 beim VfB Stuttgart. Außerdem spielten: Borussia Dortmund - Werder Bremen 1:0; 1899 Hoffenheim - Hannover 96 2:2; FC Energie Cottbus - 1. FC Köln 0:2 und Bayer Leverkusen - Eintracht Frankfurt 1:1.

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