Sie blicken den finalen Wochen bis zum Umzug ab dem 16. Juli mit Freude entgegen: Bauleiter Thomas Scherlitz (von links), Schul
Sie blicken den finalen Wochen bis zum Umzug ab dem 16. Juli mit Freude entgegen: Bauleiter Thomas Scherlitz (von links), Schulleiter Zoran Josipovic und Jochen Herrmann, Sachgebietsleiter Planung im Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO) der Stadt.
sbo und Michael Pohl

Auch wenn sich die Sanierungsarbeiten im Hauptgebäude des Gymnasiums am Deutenberg noch bis in die Sommerferien ziehen werden – die ersten Umzugskartons werden bereits ab dem 16. Juli hineingetragen.

Geplant war es so: Schüler und Lehrer packen gemeinsam an und beziehen das sanierte Schulgebäude. Doch der Corona-bedingte Schulausfall und die damit verbundenen Auflagen verhindern, dass der Umzug des Gymnasiums am Deutenberg als Projekt vonstatten geht. Nun ist eine Umzugsfirma beauftragt.

„Es wäre sicherlich eine tolle Sache gewesen, im Rahmen der sonst üblichen Projektwoche zum Schuljahresende den Umzug gemeinsam mit den Schülern zu organisieren", sagt Schulleiter Zoran Josipovic. Doch nach dem Unterrichtsausfall sei es wichtiger, dass die Schüler unterrichtet würden. Der aktuelle Unterricht funktioniere trotz Corona-Auflagen gut – zumindest innerhalb der deutlich kleineren Klassen in der Schule. „Das Home-Schooling ist nach wie vor eine Herausforderung", betont Josipovic. Der Schulleiter hofft nach den Sommerferien wieder auf normale Bedingungen. „Wir können den Start im sanierten Schulgebäude alle kaum erwarten“, freut er sich auf die neuen Räume und moderne technische Möglichkeiten.

Beim Rundgang durch das Gebäude wird deutlich, dass dieses unter Denkmalschutz steht, denn es ergibt sich ein Zusammenspiel aus Tradition und Moderne. Bauleiter Thomas Scherlitz erklärt, welche Herausforderungen der Denkmalschutz bei der Sanierung mit sich brachte: „Ziel war es, den Bestand, soweit es ging, zu erhalten. So wurde der Boden beispielsweise nur ausgebessert, jedoch nicht komplett erneuert.“

Das, was das für mehr als 30 Millionen Euro sanierte Schulgebäude zu einer hoch modernen Bildungseinrichtung macht, ist nur in Teilen zu sehen: die Technik. Angefangen im Lehrerzimmer, wo jeder Arbeitsplatz über einen entsprechenden Anschluss für einen Laptop verfügt, über die großzügigen Computerräume für die Schüler bis hin zu den technischen Anlagen in den naturwissenschaftlichen Unterrichtsräumen im Erdgeschoss.

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