Übungswochenende in Salem am Schlosssee

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Jugend-Einsatz-Team Gruppen aus den Ortsgruppen Langenargen, Meckenbeuren, Friedrichshafen, Bermatingen/Markdorf, Überlingen, Meersburg und Salem nahmen am Übungswochenende teil.

Da der jährlich stattfindende Wettkampf 2020 entfallen war und die Teams sich nicht angemessen auf den Wettkampf 2021 vorbereiten konnten, entschieden sich die Organisatoren und JET Verantwortlichen im Bezirk, Lisa Häußner und Alexander Bernhardt, ein Übungswochenende zu organisieren. Teilnehmen konnten alle aktiven JETler ab 10 Jahren.

Das Wochenende wurde in zwei separate Tage aufgeteilt. Der Samstag richtete sich vor allem an die Neulinge im JET. Die Teilnehmer*innen erarbeiteten sich an sechs Stationen verschiedene Grundfertigkeiten der Wasserrettung.

Neben Stationen wie Tauchen, Rettungsschwimmen und Strömungsrettung, wurden auch Inhalte aus der Ersten Hilfe, aus dem Bootswesen und der Knotenkunde vermittelt. Besonderer Fokus lag an allen Stationen auf der praktischen Ausbildung.

Als Zusatzprogrammpunkt stellte die Ortsgruppe Sipplingen ihre Drohnenstaffel vor und erläuterte deren Einsatzmöglichkeiten. Anschließend konnten alle Interessierten sich dann als Drohnenpilot versuchen.

Der Sonntag war den erfahrenen JET’lern vorbehalten, das Programm dementsprechend anspruchsvoll.

Als Aufwärmprogramm durften sich die Jugendlichen an vier verschiedenen Stationen weiterbilden und viele Handgriffe aus dem Alltag nochmals auffrischen. Die Station EH/SAN wartete mit Themen wie der Herz-Lungen-Wiederbelebung unter Einsatz von Sauerstoff und AED sowie die Helmabnahme bei Motorradunfällen auf. Für die meisten noch relativ unbekannt waren die Themen der Station Strömungsrettung mit Schwerpunkt Raft.

Das Programm der Station Rettungsschwimmen beinhaltete das eigenverantwortliche Organisieren und Durchführen einer Tauchsuchkette mit Flossen und Tauchmaske. An der Transport- und Evakuierungsstation konnten die Fähigkeiten, die zur schnellen und schonenden Patientenrettung notwendig sind, aufgefrischt und vertieft werden.

Fast nahtlos ging es dann in den zweiten Übungseinsatz über. Hierbei handelte es sich um eine simulierte Hochwasserlage. Die Badeplattformen im Schlosssee stellten dabei die Dächer der überfluteten Häuser dar. Neben der Suche nach Vermissten, musste zudem noch ein Hund evakuiert werden. Die Kinder und Jugendlichen haben sich wacker geschlagen und beide Einsätze mit Bravour bewältigt. Im Anschluss fand eine Nachbesprechung statt. Die Rückmeldungen der Ausbilder*innen fiel durchweg positiv aus.

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