Turn-Team von Hambüchen erhält Punkte kampflos

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Deutsche Presse-Agentur

Titelverteidiger SC Cottbus hat am vorletzten Kampftag der Deutschen Turnliga (DTL) die Tür zum Finale am 13. Dezember in Heidelberg weit aufgestoßen.

Mit 36:20 (Gerätepunkte 8:4) gewannen die Lausitzer beim EnBW-Team Stuttgart und landeten den fünften Sieg in Serie. Damit verdrängten die Cottbuser die Schwaben bei Punktgleichheit von 10:2 auf den dritten Platz. Bester Punktesammler war der der Ukrainer Roman Sosulja mit 13 Zählern.

Unangefochten führt die KTV Straubenhardt das Feld an (12:0). Das Team von Reck-Weltmeister Fabian Hambüchen musste beim FC Bayern München nicht an die Geräte und erhielt die Punkte am grünen Tisch. Der verantwortliche Oberkampfrichter sagte den Wettkampf wegen nicht regelkonformer Geräte ab. Für den ordnungsgemäßen Zustand ist der Heimverein Bayern München zuständig. Somit ging der Sieg mit 12:0 Gerätepunkten an Straubenhardt, die Bayern tragen als neues Schlusslicht die Rote Laterne. Am letzten Kampftag trifft das Hambüchen-Team aus Straubenhardt nun auf Stuttgart, das nur bei einem Punktgewinn seine Finalchance wahren würde.

Heiß her geht es weiter im Abstiegskampf, in dem sich der NTT Hannover/Celle und der TV Wetzgau 35:35 trennten. Top Scorer des gesamten Kampftages war Nationalturner Robert Weber (Hannover/Celle) mit 16 Punkten. Das Mitteldeutsche TurnTeam Chemnitz/Halle überraschte mit einem 26:24 Erfolg bei Vizemeister TG Saar und hat nun sogar noch die Chance, das kleine Finale um Platz drei zu erreichen. Von den sechs Gerätewertungen gingen drei unentschieden aus. Bis zum vierten und damit abschließenden Duell am Reck lagen die Mitteldeutschen nie in Führung und schafften dann die Wende.

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