Trotz Krise: Keine Sonderrabatte bei Möbeln

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Deutsche Presse-Agentur

Anders als bei Autos können Möbelkäufer in den kommenden Monaten nicht mit üppigen Preisnachlässen rechnen. „Rabattschlachten wird es in der Möbelindustrie nicht geben“, sagte Elmar Duffner, Präsident des Verbandes der deutschen Möbelindustrie (VDM).

Eine besondere Häufung von Lockangeboten - zum Beispiel Null-Prozent-Finanzierungen einer neuen Küche - könne er derzeit nicht feststellen: „Preisaggressiv geworben wird schon seit Jahren.“ Diese Entwicklung wird sich Duffners Ansicht nach trotz der derzeitigen Wirtschaftskrise nicht verstärken.

Viele Hersteller würden darin sogar eine Chance sehen: „Immer dann, wenn die Menschen größere Unsicherheit verspüren, bekommt das eigene Zuhause einen höheren Stellenwert.“ In den Jahren des Finanz-Booms sei das Geld lieber vermehrt worden, statt es in ein neues Sofa zu investieren. „Jetzt haben die Leute festgestellt, dass man mit der Geldvermehrung großen Schiffbruch erleiden kann und investieren vielleicht wieder in langlebige Güter wie die Inneneinrichtung“, sagte der VDM-Präsident auf der internationalen Möbelmesse „imm cologne“ (noch bis 25. Januar) in Köln.

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