Trauung ohne Standesamt: Keine Steuervorteile

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Deutsche Presse-Agentur

Ehepaare können Steuern sparen, indem sie sich gemeinsam zur Einkommensteuer veranlagen lassen. Voraussetzung ist allerdings eine standesamtliche Trauung - also die vor dem Gesetz, wie der Bund der Steuerzahler in Berlin erläutert.

Die katholische Kirche ermöglicht seit dem Jahresbeginn zwar auch kirchliche Trauungen ohne vorherige standesamtliche Eheschließung. Steuerrechtlich zähle aber nur die standesamtliche Trauung.

Bei der gemeinsamen Veranlagung werden die Einkünfte der Ehepartner zunächst gesondert ermittelt. Im Verfahren wird laut dem Steuerzahlerbund dann aber das gemeinsam zu versteuernde Einkommen ermittelt und dem sogenannten Ehegattensplitting unterzogen - daraus ergebe sich für die meisten Paare unter dem Strich eine geringere Steuerbelastung.

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