The Dead South: Bluegrass und Rock vom Feinsten

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The Dead South
Der Süden lebt: The Dead South. (Foto: Morgan Coates/dpa / DPA)
Deutsche Presse-Agentur

Da müssen vier Kanadier in die USA kommen, um den etablierten Musikern echte Country Music vorzuführen. Mit ihrem neuen Album „Sugar & Joy“ präsentiert das Quartett von The Dead South aus Regina in Saskatchewan gerockten Country und Bluegrass vom Allerfeinsten - mit Elementen aus alten und neuen Zeiten.

Auch wenn ihre Form von Bluegrass nicht unbedingt für Puristen gedacht ist, zumal die vier Musiker auch noch ohne Drummer auskommen, sind ihre Songs einfach „echte“ Country Music, zwar mit modernem Einschlag, aber ohne die vielen elektronischen Elemente, die heutzutage gerne genutzt und als „New Country“ verkauft werden. Der Süden lebt...

Es ist erst das dritte Album, das die 2012 gegründete Band auf den Markt bringt, aber es ist - wie seine beiden Vorgänger - ein reiner Hörgenuss. Dass „Sugar & Joy“ vom Label DevilDuck Records auch noch im legendären Muscle Shoals Studio in Sheffield in Alabama aufgenommen wurde, gibt dem Album noch eine ganz besondere Note. Denn dort haben schon Größen wie Bob Dylan, Rod Stewart oder Willie Nelson ihre Stücke aufgenommen, ebenso wie die Rolling Stones. Und vor den großen Namen müssen sich die vier Mitglieder von The Dead South - Nate Hilts, Scott Pringle, Danny Kenyon und Eliza Mary Doyle - überhaupt nicht verstecken.

Einzelne Songs wie „Diamond Ring“ oder „Fat Little Killer Boy“ stellen Gegensätze, widersprüchliche Moralitäten oder brüchige Motivationen in den Mittelpunkt. Und auch wenn sie sich nicht als Bluegrass-Puristen verstehen, so ist dann „Bluegrass Trash“ als Entschuldigung und Liebesbrief an die Fans der reinen Lehre zu verstehen.

Website The Dead South

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