Teure Kinderbetreuung: Steuerbescheid widersprechen

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Deutsche Presse-Agentur

Wer hohe Aufwendungen für die Kinderbetreuung hat, sollte vorsorglich Einspruch gegen seinen Steuerbescheid erheben. Dazu rät der Neue Verband der Lohnsteuerhilfevereine (NVL) in Berlin.

Nach aktueller Gesetzeslage können Eltern zwei Drittel von maximal 6000 Euro pro Kind geltend gemacht werden. Gegen die begrenzte Abzugsmöglichkeit seien allerdings mehrere Klagen abhängig.

Die Finanzgerichte Sachsen (Az.: 1 K 1240/07), Hessen (Az.: 8 K 2151/07), Mecklenburg-Vorpommern (Az.: 1 K 156/08) und Niedersachsen (Az.: 10 K 200/07) beschäftigten sich mit der Frage. Mit Hinweis auf die laufenden Verfahren sollten Eltern „Verfahrensruhe aus Gründen der Zweckmäßigkeit“ beantragen, rät der NVL. Nur so könnten Betroffene bei einem positiven Ausgang der Verfahren profitieren.

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