Test: Datenrettungs-Programme erfüllen meist Zweck

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Deutsche Presse-Agentur

Computernutzer können sich in der Regel auf Software zur Datenrettung verlassen. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift „Computer Bild“ nach einem Test von fünf Programmen.

Dabei wurden sowohl das Wiederherstellen verschiedener Dateien von der Festplatte als auch von Medien wie Speicherkarten und -sticks geprüft. Werden Dateien aus dem Papierkorb des Rechners gelöscht, gibt das Betriebssystem den Speicherplatz zum Überschreiben frei. Deshalb gilt: Je schneller der Nutzer mit der Wiederherstellung beginnt, desto größer ist die Chance, möglichst viele Daten wiederherstellen zu können. Weil sogar beim Installieren des Datenrettungs-Programms die vermissten Dateien überschrieben werden können, rät die Zeitschrift, eine entsprechende Software für alle Fälle bereits installiert zu haben. Muss das Programm im Falle eines Datenverlustes noch installiert werden, sollte dazu eine andere Partition gewählt werden. Alternativ empfiehlt sich in so einem Fall auch die Nutzung einer „Rettungs-CD“, die vielen Datenrettungsprogrammen beiliegt.

Testsieger wurde das 80 Euro teure „R-Studio“ von Haage und Partner. Kein anderes Programm im Test stellte den Angaben zufolge mehr Daten wieder her - sei es von gelöschten und formatierten Festplatten-Partitionen oder von Speicherkarten und USB-Sticks.

Zum „Preis-Leistungssieger“ kürte die Zeitschrift das kostenlose Programm Recuva von Piriform. Es lieferte bei der Wiederherstellung insgesamt eine „befriedigende“ Leistung. Schwierigkeiten hatte die Software den Angaben zufolge aber mit FAT-32-formatierten Partitionen und USB-Speichersticks. Mit „mangelhaft“ am schlechtesten beurteilen die Tester das ebenfalls kostenlose Programm PC Inspector von Convar: Nur wenige der reproduzierten Daten seien noch brauchbar gewesen.

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