Technik-Fächer: Interesse muss da sein

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Deutsche Presse-Agentur

Nicht nur der Karriere wegen: Absolventen von Technik-Fächern sind gefragt - Schulabgänger sollten solche Studiengänge aber nicht nur wegen der guten Jobaussichten wählen.

„Man braucht schon eine Neigung zu solchen Fächern. Wenn man sich da nur durchquält, kommt man meist nicht weit“, sagt Andrea Servaty von der gemeinnützigen Deutschen Telekom Stiftung (DTS) in Bonn. Wer in diesem Jahr Abitur macht und sich für die Arbeit als Ingenieur oder Naturwissenschaftler interessiert, sollte daher am besten schon jetzt prüfen, ob ein solches Studium wirklich zu ihm passt.

Eine Möglichkeit hierfür sei der Besuch spezieller Messen für Schulabgänger: So informiert die DTS zum Beispiel auf der „Einstieg Abi“-Messe in Köln am 13. und 14. Februar über Fächer aus dem sogenannten MINT-Bereich - dazu gehören die Fachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Neben solchen Messen seien auch Tests im Internet eine Hilfe, um mehr über die eigenen Studienneigungen zu erfahren.

Auf der anderen Seite sollten Schulabgänger sich aber auch nicht durch Klischee-Vorstellungen von Technik-Fächern abschrecken lassen, rät Servaty. „Viele haben nach der Schule falsche oder gar keine Vorstellung von diesen Fächern.“ Auch seien die Einsatzmöglichkeiten für das in solchen Studiengängen erlernte Wissen breiter als viele denken. „Dass man mit Physik Ingenieur werden kann, das weiß jeder. Aber dass man Mathematik auch in der Meteorologie und der Psychologie braucht, wissen nur wenige.“

Tipps und Tricks: www.einstieg.com

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