Tatort: Mauerblümchen

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Deutsche Presse-Agentur

Auf „Schwarzer Peter“ folgt das „Mauerblümchen“: Dies ist der Titel des fünften ARD-„Tatorts“ mit dem Leipziger Ermittler-Duo Eva Saalfeld (Simone Thomalla) und Andreas Keppler (Martin Wuttke).

An diesem Sonntag (20.15 Uhr) bekommen die beiden Kommissare auf der Spurensuche einen Einblick in die Auswüchse des modernen Arbeitsmarktes. Es geht um die unwürdigen Bedingungen bei Zeitarbeit und illegaler Beschäftigung. Und es gibt zwei Leichen: Der junge Amtsleiter Armin Lohmann wird tot in seinem Haus entdeckt und wenig später taucht noch die Leiche der jungen Tschechin Alena auf.

Im Haus des getöteten jungen Amtsleiters gibt es blutige Fußspuren einer Frau. Hat ihn seine alkohol- und tablettenabhängige vereinsamte Ehefrau Katrin (Sophie von Kessel) aus Eifersucht getötet? Oder war es eine Prostituierte? Der Leipziger Bauunternehmer Stefan Rose (Arved Birnbaum) war durch einen Baustopp des Amtschefs in wirtschaftliche Bedrängnis geraten und könnte beabsichtigt haben, diesen mit einer Prostituierten zu bestechen.

Dieser Verdacht verstärkt sich, als die Leiche der jungen tschechischen Prosituierten gefunden wird. Sie starb an den Folgen von Misshandlungen. Offiziell war das junge Mädchen als Leiharbeiterin beim Zeitarbeitsunternehmen „Rapid“ angestellt, sie arbeitete im „Hotel Elster“ von Jörg Stein (Helmut Zierl) als Zimmermädchen.

„Oft sind Menschen nicht so, wie sie auf den ersten Blick erscheinen. So jemand ist auch der Hotelbesitzer Jörg Stein“, sagt Zierl über seine Rolle. Zunächst agiere er als liebevoller Vater und seriöser Geschäftsmann, dann stürze diese schöne Fassade ein. Regie führte bei „Mauerblümchen“ der 1958 in Wien geborene Johannes Fabrick, für den es sein „Tatort“-Debüt ist.

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