Tag des offenen Denkmals mit dem Motto „KulturSpur“

 Beim Tag des offenen Denkmals am 11. September können bekannte und weniger bekannte Baudenkmäler im Bodenseekreis zu entdeckt w
Beim Tag des offenen Denkmals am 11. September können bekannte und weniger bekannte Baudenkmäler im Bodenseekreis zu entdeckt werden, zum Beispiel Schloss Montfort in Langenargen (Foto: Langenargen: Amt für Tourismus, Kultur und Marketing)
Schwäbische.de

Baudenkmale und historische Anlagen öffnen am Sonntag, 11. September, kostenlos ihre Pforten und gewähren am Tag des offenen Denkmals seltene Einblicke. Unter dem Motto „KulturSpur. Ein Fall für den Denkmalschutz“ sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste des Landkreises eingeladen, die insgesamt 16 Bauten und markanten Zeugen vergangener Epochen zu entdecken. Denn historische Narben und meist unscheinbare Überreste von Umbauten in originaler Bausubstanz sind „Kulturspuren“, die vom Leben und Alltag früherer Generationen berichten.

Viele Baudenkmale blicken auf eine jahrhundertelange und oftmals wechselhafte Nutzungsgeschichte zurück. Die Überreste verschiedener Funktionen lassen sich in der ehemaligen Hofmeisterei des Klosters Weingarten in Hagnau ebenso entdecken, wie im vineum in Meersburg. Auch die Mühle in Friedrichshafen-Ittenhausen und die Hofanlage Milz in Kressbronn-Retterschen, ein ehemaliger Schultheißen- und Bauernhof, erlebten in ihrer Geschichte vielfältige Nutzungen. Hier gibt es auch ein Rahmenprogramm mit Musik. In Salem-Neufrach wurden die Nebengebäude eines Bauernhofs aus dem 19. Jahrhundert jüngst zum künftigen Dorftreffpunkt umgestaltet, während in Immenstaad-Kippenhausen das einstige Gasthaus Montfort heute ein Heimatmuseum beherbergt.

Ein vorzüglich erhaltenes historisches Abspannwerk aus den 1920er-Jahren gibt es in Friedrichshafen zu entdecken und in Überlingen ist die Villa Rauenstein von 1903 bei Führungen zu erleben. Wie vor der Erfindung moderner Kühlsysteme Bier gelagert wurde, macht eine Führung zum mächtigen Bierkeller im Molassefelsen in Salem-Weildorf deutlich. Bauzeitliche Wanddekore stehen im Schauhaus des Zeppelindorfs Friedrichshafen im Fokus und in Überlingen ist mit der Galerie Fähnle von 1969 ein Musterbeispiel für Galerienutzung auf engstem Raum zu besichtigen. Als sprechende Zeichen berichten auch Hauszeichen, historische Wappen und andere Fassadenelemente aus der Vergangenheit. Bei geführten Rundgängen in Markdorf und Bermatingen gibt es dazu mehr zu erfahren. Auch das Schloss Montfort in Langenargen öffnet nach aufwendiger Restaurierung seine Türen. Oder die Nikolauskapelle in Owingen, die als kleine Schwester der Birnau gilt.

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