Supermarkt-Kassiererin legt Verfassungsbeschwerde ein

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Deutsche Presse-Agentur

Die Berliner Supermarkt-Kassiererin will ihre Kündigung vom Bundesverfassungsgericht überprüfen lassen. Die Frau reichte nach Angaben ihres Anwaltes Verfassungsbeschwerde ein. Der 50-Jährigen war nach 31 Jahren im Beruf gekündigt worden, weil sie zwei Pfandbons im Wert von insgesamt 1,30 Euro unterschlagen haben soll. Das Berliner Landesarbeitsgericht hatte die fristlose Kündigung Ende Februar für rechtens erklärt. Das Urteil hatte bundesweit bei Gewerkschaften und Sozialpolitikern Empörung ausgelöst.

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