Stuttgart baut Derby-Heimserie gegen KSC aus

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Deutsche Presse-Agentur

Nationalstürmer Gomez (68. Minute) und der eingewechselte Rumäne (87.) erzielten beim 3:1 (1:1)-Erfolg die entscheidenden Treffer für den Fußball- Bundesligisten, der sich damit auf Tabellenplatz drei verbesserte.

Die seit dem 13. Februar 1965 in Stuttgart sieglosen Badener waren vor 55 000 Zuschauern in der Mercedes Benz-Arena durch Sebastian Freis bereits in der 8. Minute in Führung gegangen. VfB- Mittelfeldspieler Sami Khedira (22.) hatte mit seinem 50. Bundesliga-Treffer ausgeglichen. Für den KSC hat als Tabellen-15. schon nach dem 5. Spieltag der Abstiegskampf begonnen.

Beide Teams boten über weite Strecken eine schwache Partie. Von der erwarteten Brisanz nach zuletzt emotionsgeladenen Duellen war nur wenig zu spüren. Die Streithähne Gomez und Maik Franz, die beim letzten Duell im Februar noch heftig aneinandergeraten waren, gingen sich zumeist aus dem Weg.

Das Donnerwetter von VfB-Trainer Armin Veh nach dem mühsamen 2:1-Sieg der Stuttgarter im UEFA-Cup-Hinspiel bei Cherno More Warna zeigte zunächst wenig Wirkung. Zwar hatte Mittelfeldspieler Jan Simak auf Zuspiel von Kapitän Thomas Hitzlsperger in der 5. Minute die erste Chance der Partie, als KSC-Torwart Markus Miller gerade noch klären konnte. Doch ansonsten lahmte das Offensivspiel der Schwaben und die wegen des kurzfristigen Ausfalls von Matthieu Delpierre (Patellasehnenprobleme) umformierte Defensive wackelte bedenklich.

Vor allem Innnenverteidiger Serdar Tasci war ein Risikofaktor. Mit einer verunglückten Kopfball-Abwehr leitete der Nationalspieler die frühe Gäste-Führung ein. Alexander Iaschwilis Flanke fand den völlig freistehenden Freis, der aus sechs Metern mühelos einköpfte. Auch danach spielten die Karlsruher frech mit, der Ausgleich der Hausherren fiel daher überraschend. Der junge Stefano Celozzi störte VfB-Torjäger Mario Gomez nicht energisch, dessen Flanke versenkte Khedira per Kopf. Zehn Minuten vor der Pause hatte Simak sogar das 2:1 auf dem Fuß, scheiterte aber nach feinem Pass von Cacau am herausgeeilten Miller.

Auch nach der Pause blieb die Partie zerfahren. Die Gastgeber leisteten sich zuviele Fehler im Spielaufbau und kamen kaum einmal gefährlich vor das Tor der Karlsruher. Der KSC verlegte sich zunehmend auf Konter, blieb aber zumeist harmlos. Eine der wenigen gelungenen Angriffsaktionen der Stuttgarter brachte dann das schmeichelhafte 2:1. Hitzlsperger bediente den abseitsverdächtigen Gomez, der Miller keine Chance ließ. Kurz vor Schluss sorgte Marica für den Endstand.

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