Studiengebührenfreiheit lockt Studenten in den Osten

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Schwäbische Zeitung

Hannover (dpa/tmn) - Beginnen Westdeutsche ein Studium in Ostdeutschland, sind meistens die fehlenden Studiengebühren der Grund. So sagen 21 Prozent der westdeutschen Studienanfänger an ostdeutschen Hochschulen, dass das ihr ausschlaggebender Grund gewesen sei.

Das ergab eine Befragung des Hochschulinformationssystems (HIS) in Hannover zum Informationsverhalten und der Hochschulwahl von Studienanfängern in West- und Ostdeutschland.

Das studiengebührenfreie Erststudium erweist sich demnach als Standortvorteil für die neuen Länder. Seit den vergangenen beiden Wintersemestern stieg die Zahl der Studienanfänger aus dem Westen im Osten von 7550 auf 8900. Befragt worden waren insgesamt 8342 Studienanfänger an 71 deutschen Hochschulen.

Deutschlandweit betrachtet sind die Nähe zum Heimatort sowie die Übereinstimmung der Studieninhalte mit den Interessen der Studierenden der Studie zufolge die wichtigsten Faktoren bei der Hochschulwahl.

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