Studie: Im Alter werden Menschen kleiner und dicker

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Deutsche Presse-Agentur

Menschen werden im Alter im Durchschnitt kleiner und korpulenter. Außerdem haben ältere Menschen im Vergleich zu jüngeren zwar nur wenig breitere Hände, dafür aber deutlich breitere Daumen und Zeigefinger.

Das ergab eine Studie der Universität Potsdam im Auftrag der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) in Dortmund. Dabei zeigte sich auch, dass das Wachstum der Ohren bis zum Ende des untersuchten Altersbereichs anhält.

Die Altersveränderungen beginnen der BAuA zufolge früh und setzen sich kontinuierlich fort. Auch bei Körperbeweglichkeit und Körperkräften lasse sich kein altersbedingter Leistungsknick feststellen. Stattdessen ließen die Beweglichkeit und teilweise auch die Körperkraft allmählich nach.

Für die Studie wurden je 100 Männer und Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren untersucht. Als Vergleichsgruppe nahmen je 25 Männer und Frauen zwischen 20 und 29 Jahren teil. Die Ergebnisse wurden im Bericht „Optimierung der ergonomischen Eigenschaften von Produkten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer - Anthropometrie“ zusammengefasst. Sie sollen unter anderem dabei helfen, Produkte besser auf Ältere abzustimmen.

Donwload der Studie (pdf-Format): www.baua.de/nn_5846/sid_2AA05AB6427B897A80D376168473D0E3/de/Publikationen/Fachbeitraege/F1299,xv=vt.pdf

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