Studie: Ältere bekommen schwieriger einen neuen Job

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Deutsche Presse-Agentur

Ältere Menschen bekommen schwieriger einen neuen Job. Trotz einer steigenden Alterserwerbstätigkeit haben sich die Einstellungschancen älterer Menschen nicht erhöht.

Zu diesem Ergebnis kommt der Altersübergangs-Monitor, den das Institut Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen erstellt hat. Bei Neueinstellungen in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist demnach nur jeder Zehnte über 50 Jahre alt.

Mit jedem zusätzlichen Lebensjahr wird die Jobsuche schwieriger. So fanden im Jahr 2006 bei den 50-Jährigen knapp 100 000 eine neue Arbeitsstelle, während es bei den 55-Jährigen nur noch 68 000 und bei den 59-Jährigen nur rund 25 000 waren, so das IAQ. Grundlage der von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung geförderten Studie waren Zahlen der Bundesagentur für Arbeit.

Informationen zur Studie der Universität Duisburg-Essen: www.iaq.uni-due.de/auem-report

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