Stromanbieter werben oft mit unlauteren Methoden

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Deutsche Presse-Agentur

Verbraucher sollten sich grundsätzlich nicht an der Haustür oder am Telefon zu einem Wechsel des Stromanbieters drängen lassen. Die Anbieter bedienen sich zunehmend unlauterer Methoden, um neue Kunden zu werben.

Dabei werde eine Gesetzeslücke ausgenutzt, teilt die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg in Stuttgart mit. Obwohl unaufgeforderte Werbeanrufe verboten sind, seien telefonisch abgeschlossene Verträge gültig.

Oftmals geben sich die Anwerber den Angaben zufolge als Vertreter der bisherigen Stromversorger aus. Unmittelbar nach dem Telefonat erhielten die Verbraucher dann einen neuen Stromliefervertrag zugeschickt, der häufig als Werbung gestaltet sei. Die Verbraucherschützer raten dazu, die aufgedrängten Verträge innerhalb von zwei Wochen zu widerrufen. Um den Widerruf später nachweisen zu können, sollte er per Einschreiben oder Rückruf erfolgen.

Verbraucherzentrale Baden-Württemberg: www.vz-bawue.de

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