Streber-Look für alle: „Nerd“-Brillen groß in Mode

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Deutsche Presse-Agentur

Die Sonnenbrillen haben es vorgemacht - nun geht auch bei den Fassungen für den Alltag der Trend zu Übergrößen. Besonders angesagt seien Modelle, die an die „Streberbrillen“ vergangener Jahrzehnte erinnern, so das Kuratorium Gutes Sehen in Berlin.

Wichtige Elemente der modischen Sehhilfen seien große, tiefe Gläser sowie dominante Rahmen und Bügel in dunklen Farben. Doch statt aus Schildpatt oder Celluloid sind die heutigen „Nerd“-Brillen nach Angaben des Branchenverbands aus modernen Materialien wie Titan, Horn oder der Chemiefaser Acetat gefertigt. Außerdem seien die Neuauflagen dank dünner Kunststoffgläser deutlich leichter als ihre Vorbilder.

Salonfähig wurden das ehemalige Statussymbol des Außenseiters durch Hollywood-Stars, die sie selbst zur Abendgarderobe tragen. Die Retrobrillen gibt es in vielen Varianten: als schwarze Hornbrillen à la Buddy Holly, als übergroße 70er-Jahre-Modelle oder - für Frauen - in Schmetterlingsform.

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