Straub spricht über bauliche Zukunft der Stadt

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Stadtbaumeister Achim Straub (rechts) im Gespräch mit den Freien Wählern
Stadtbaumeister Achim Straub (rechts) im Gespräch mit den Freien Wählern (Foto: FW)

Tettnang (tab) - Bei der Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Tettnang haben die Regularien nur einen sehr kurzen Teil des Abends in Anspruch genommen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet, auch die Finanzen des Vereins sind in bester Ordnung, sodass die Freien Wähler gut vorbereitet in den Wahlkampf des kommenden Jahres starten können. Die monatlichen Treffen, die unter anderem in die Feuerwehr, zu Spektrum Kultur, in die Bücherei oder zum Bauhof führten, fanden in den vergangenen Monaten nicht nur das Interesse der Mitglieder, sondern auch das vieler Bürger.

Im Hauptteil des Abends ging es um den Vortrag von Stadtbaumeister Achim Straub, der vorstellte, welche Änderungen bereits in den vergangenen Monaten im Stadtbauamt vollzogen wurden und welche die Schwerpunkte für die nächste Zeit sein werden. Organisatorische Änderungen, Digitalisierung und Aufbereitung der vorhandenen Daten, um bessere Planungsgrundlagen für die Zukunft zu haben, zählten zu den bereits erreichten Verbesserungen. Auch die Einrichtung des Gestaltungsbeirates war ein vorherrschendes Thema, ebenso wie die Erstellung von wirtschaftlich optimierten Bebauungsplänen.

Die Strukturierung der Abläufe steht ebenfalls auf dem Plan von Achim Straub. Darunter die Erstellung einer Prioritätenliste, die Instandhaltungsplanung und die stetige Weiterbildung der Mitarbeiter des Bauamtes. Straub zeigte viele gute Ideen für die Erhöhung der Aufenthaltsqualität und der Nutzungsflexibilität auf öffentlichen Plätzen auf und brachte Licht als gestalterisches Element anhand verschiedener Beispiele ins Spiel. Auch sein guter Blick für die Verbesserung zahlreicher Details im Erscheinungsbild der Stadt kam bei den Freien Wählern gut an. Der Komplexität der städtebaulichen Themen ist er sich dabei voll bewusst: „Es braucht überall eine Fülle von Informationen, um das Beste für die Stadt zu erreichen. Am Ende liegt die Lösung dann meist in einem Detail“

Freute sich FW-Vorsitzender Hansjörg Bär über „den völlig neuen Stil der Zusammenarbeit des Stadtbauamts mit dem Gemeinderat und den Bürgern“, stellte Mitglied Udo Kienzle nach dem Vortrag fest: „Ihre Aufgabenliste ist wirklich imposant. Zudem fehlt nach wie vor eine Gesamtstrategie für die bauliche Entwicklung der Stadt. Wir wünschen Ihnen da wirklich gutes Gelingen für die vielen Aufgaben.“

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