Stichwort: Wattestäbchen

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Deutsche Presse-Agentur

Man braucht sie gegen Ohrenschmalz, zur Entfernung von Nagellack, zum Basteln oder um die Tonköpfe von Tonbandgeräten oder Kassettenrekordern zu säubern: Wattestäbchen sind Allroundtalente. Sie kommen auch in der Wissenschaft oder bei der Spurensicherung der Kriminaltechniker zum Einsatz.

Nach Angaben der Herstellerfirmen hat der US-Amerikaner Leo Gerstenzang 1926 zum ersten Mal ein sieben Zentimeter langes Stäbchen aus Birkenholz an beiden Enden mit Baumwollwatte umwickelt. Seine Frau hatte ihn auf die Idee gebracht, weil sie häufig mit einem kleinen Wattebausch an der Spitze eines Zahnstochers die Ohren ihres Babys reinigte. Gerstenzang nannte seine Erfindung „Q-tips“, wobei Q für Qualität stehen sollte. Name und Form haben sich bis heute gehalten, auch wenn die Stäbchen inzwischen aus Kunststoff hergestellt werden.

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