Stichwort: Haftverbüßung und Einweisung in Anstalt

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Deutsche Presse-Agentur

In Österreich werden zu lebenslanger Haft verurteilte Straftäter überwiegend nach 15 Jahren begnadigt. Bei anderen Strafen kommt die Entlassung inzwischen nach der Verbüßung der Hälfte des Strafmaßes.

Ein Aufaddierung verschiedener Strafen im Urteil, etwa wie in den USA, gibt es in Österreich nicht.

Eine Einweisung in eine Anstalt für geistig abnorme, aber zurechnungsfähige Straftäter bedeutet nicht, dass der Verurteilte nach seiner Haftentlassung automatisch bis zu seinem Lebensende in der Anstalt sitzen muss. Stattdessen werden die meisten Täter dieser Kategorie bereits während der Verbüßung ihrer Haftstrafe von Psychologen therapiert.

Hält man sie vor Ablauf der Strafe für geheilt, müssen sie diese aber den üblichen Vollzugsregeln entsprechend absitzen.

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