Steuerbegünstigung von Lebensversicherungen

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Deutsche Presse-Agentur

Damit eine ab dem 1. April abgeschlossene Lebensversicherung steuerbegünstigt ist, müssen mindestens 50 Prozent der Einzahlungen in den Risikoschutz für den Todesfall fließen.

Bei neuen Verträgen steige also der Anteil für die Risikoabsicherung, sagt Stephan Gelhausen, Sprecher des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) in Berlin. Dadurch sinke der Sparanteil und damit die Rendite.

Bei Altverträgen, die bis zum 31. März abgeschlossen worden sind, ändere sich nichts. Damit Lebensversicherungen vom Fiskus als steuerbegünstigte Absicherung eingestuft werden, müssen sie dem Experten zufolge mindestens zwölf Jahre und bis zum 60. Lebensjahr laufen. Neu ist nun das dritte Kriterium des erhöhten Risikoschutzes.

Mit dieser Anpassung wolle der Gesetzgeber gewährleisten, dass die Lebensversicherung von manchen nicht länger als getarnte Kapitalanlage missbraucht werde - sie solle vor allem Hinterbliebenenschutz bieten, sagte Gelhausen. Der Steuervorteil von Lebensversicherungen besteht darin, dass nur die Hälfte der Erträge versteuert werden muss.

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