„Stellet Licht“: Betörend bebilderte Dreiecksgeschichte

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

In betörenden Bilder erzählt der mexikanische Regisseur Carlos Reygadas eine tragisch-poetische Dreiecksgeschichte, die Geschichte einer existenziellen Krise.

Sie ist angesiedelt in einer Mennoniten-Gemeinde in Nordmexiko, die abgeschottet von der restlichen Welt lebt. Johan hat mit seiner Frau Esther sechs Kinder. Er hat aber auch ein Verhältnis mit einer anderen Frau (Marianne), und deshalb plagen ihn Gewissensbisse, die ihn bis an den Rand seiner seelischen Belastbarkeit bringen. Aber sich zu entscheiden, ist ihm auch unmöglich. Alle drei - und mit ihnen auch weite Teile der Gemeinde - tragen schwer an der Bürde dieser verbotenen Liebe. Der außerordentlich kraftvolle Film hat bei den 60. Internationalen Filmfestspielen in Cannes 2007 den Preis der Jury erhalten. Wie in seinen letzten Filmen („Japón“, „Battle in Heaven“) hat Reygadas auch hier wieder mit Laiendarstellern, echten Mennoniten, gearbeitet.

(Stellet Licht, Mexiko/Frankreich 2007, 145 Min., FSK ab 12, von Carlos Reygadas)

http://www.stelletlicht.com

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen