Stative - Die dritte Hand des Fotografen

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Deutsche Presse-Agentur

Obwohl in vielen neueren Kameras Bewegungsstabilisatoren die Gefahr von verwackelten Bildern verringern, kann auf ein Stativ oft nicht verzichtet werden.

Sie erleichtern zum Beispiel Porträts sowie Makro- und Landschaftsaufnahmen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines guten Bildes, so der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. Stative gelten unter Fotografen als „die dritte Hand“.

Die Auswahl ist groß. Einbeinstative etwa gelten vielen Sport- und Naturfotografen als willkommene Hilfe. Das Einbeinstativ gestattet es den Experten zufolge, mit wenig Kraftaufwand ein schweres Teleobjektiv einsatzbereit zu halten - und dabei bietet es dennoch die nötige Flexibilität, um schnell ablaufenden Bewegungen des Motivs folgen zu können. Wesentlich stabiler, aber dafür weniger flexibel, ist die klassische Dreibeinkonstruktion.

Das Stativ ist allerdings nur ein Teil der Konstruktion. Zwischen Stativ und Kamera muss noch ein Stativkopf montiert werden. Hier stehen grundsätzlich zwei Typen zur Auswahl: Drei-Wege-Neiger und Kugelköpfe. Bei einem Drei-Wege-Neiger wird jede Achse einzeln verstellt. Für Präzisionseinstellungen gibt es sogenannte Getriebeneiger. Das sind Drei-Wege-Neiger, bei denen die Achsen millimetergenau verstellt werden können. Kugelköpfe bieten ein Höchstmaß an Beweglichkeit, allerdings auch etwas weniger Präzision.

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