Startprobleme beim Online-System zur Abwrackprämie

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Deutsche Presse-Agentur

Das neue System zur Beantragung der Abwrackprämie im Internet ist gleich nach seinem Start weitgehend zusammengebrochen. „Wir haben Probleme mit dem System.“

Das sagt der Sprecher des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa), Holger Beutel, am Montag (30. März). Es liege allerdings nicht an einer Überlastung der eigenen Server. „Es gibt irgendwo im Internet einen Engpass, den wir versuchen, ausfindig zu machen.“ Ein paar Anträge seien aber schon übermittelt worden. Seit Montag kann die staatliche Prämie von 2500 Euro nur noch per Internet beantragt werden.

Das Bundesamt hatte unter der Internet-Adresse „ump.bafa.d“ ein Formular veröffentlicht, in dem Interessierte ihre Daten - darunter Angaben zum alten und zum neuen Fahrzeug - angeben sollen. Allerdings reagierte der Rechner am Montagmorgen nach dem Absenden des Formulars oftmals mit einem Netzwerk-Fehler. Nach Angaben des Bundesamtes war zunächst unklar, wann die Probleme behoben sind. Der Verband Deutscher Opel-Händler (VDOH) informierte seine Mitglieder in einer Mail über die Probleme. „Wir hoffen, dass bald Entwarnung gegeben werden kann“, hieß es darin.

Mit der Abwrackprämie will die Bundesregierung angesichts der Wirtschaftsflaute den Absatz von neuen und damit umweltfreundlicheren Autos fördern. Voraussetzung ist die Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Autos. Der Fördertopf für die Prämie beträgt bis dato 1,5 Milliarden Euro. Nach einer Übereinkunft der Bundesregierung soll diese Summe noch erhöht werden. Die bisherige Summe reicht für 600 000 Autokäufer. Bislang gingen beim Bundesamt rund 380 000 Anträge auf eine Abwrackprämie ein.

Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle: www.bafa.de

Reservierungsantrag: www.ump.bafa.de

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