Standheizung - Wärmequelle für das geparkte Auto

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Deutsche Presse-Agentur

Mit einer Standheizung kann der Innenraum des Fahrzeugs unabhängig vom Motor beheizt werden - also auch dann, wenn das Auto steht. Die Zusatzheizung besteht aus einer Brennkammer, in der Treibstoff des Wagens verbrannt wird.

Die dabei entstehende Wärme wird an das Kühlwasser des Motors oder an die Luft abgegeben. Das erläutert der TÜV Nord in Hannover. Bei modernen Zusatzheizungen kann die Heizzeit durch eine Zeitschaltuhr oder eine Fernbedienung vorgewählt werden.

Mit einer Standheizung können zum Beispiel bei einem im Freien geparkten Fahrzeug auch unter winterlichen Bedingungen die Scheiben schon vor dem Losfahren eisfrei gemacht werden. Erwärmt die Zusatzheizungen das Kühlwasser, hat dies den zusätzlichen Vorteil, dass der Motor ebenfalls vorgewärmt ist - und so laut dem TÜV erheblich schneller seine Betriebstemperatur erreicht. Das hilft, den Verschleiß der Motorbauteile und den Ausstoß von Schadstoffen zu reduzieren. Durch den Betrieb der Zusatzheizung erhöht sich jedoch zwangsläufig der Kraftstoffverbrauch.

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