Stadtjugendwart Peter Sonntag über die Jugendfeuerwehr Aulendorf: "Unsere Mitglieder bekommen Technik zum Anfassen"

Lesedauer: 3 Min
Schwäbische Zeitung

SZ: Herr Sonntag, warum lohnt es sich, bei der Jugendfeuerwehr Mitglied zu werden?

Peter Sonntag: Mehr als 450 Jugendliche zwischen zwölf und 18 Jahren im Kreis Ravensburg gehen dieser Freizeitbeschäftigung nach. Bei den Jugendfeuerwehren lernen sie den Umgang mit Geräten sowie eine Menge über Brandschutz, technische Hilfeleistung und erste Hilfe. Zudem können sich unsere Mitglieder eingehend mit den Feuerwehrfahrzeugen beschäftigen, sie bekommen somit Technik zum Anfassen.

SZ: Muss man bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um bei Ihnen Mitglied zu werden?

Sonntag: Nein, jeder Interessierte ist willkommen und kann bei der Jugendfeuerwehr mitwirken.

SZ: Was ist denn das Besondere an der Jugendfeuerwehr?

Sonntag: Bei der Jugendfeuerwehr beschäftigen wir uns nicht nur mit Löschen und Retten, sondern es gibt auch verschiedene Wettkämpfe. Dort geht es gegen andere Gruppen, es zählt Teamgeist und Fairness. Dazu gibt es viele sportliche Aktivitäten bei uns, sei es Fußball, Volleyball oder auch Denkspiele. Außerdem bieten wir unseren Mitgliedern in regelmäßigen Abständen Zeltlager und Jugendfreizeiten an.

SZ: Und was sind die Ziele für die Zukunft?

Sonntag: Weiterhin wird bei uns der Umweltschutz groß geschrieben. Unsere Mitglieder sollen Tiere und Pflanzen kennenlernen, Bäume pflanzen und Säuberungsaktionen durchführen. Zudem wollen wir mehr Mitglieder gewinnen, getreu unserem Motto: Die Feuerwehr hilft – komm hilf mit. Dass wir bereits mehr als zehn Jugendliche in die aktive Feuerwehr übernehmen konnten, zeigt, dass wir dabei auf dem richtigen Weg sind und für die Zukunft gerüstet sind.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen