„Stört den Mörder nicht“ - Zweifel des Täters an der Perfektion

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Deutsche Presse-Agentur

Ein fast perfekter Mord, keine Zeugen, keine Spuren. Und dennoch beginnt der Mörder eines Richters aus einem Urlaubsort an der spanischen Atlantikküste zu zweifeln.

Mit seinem Auftakt „Stört den Mörder nicht“ macht José Maria Guelbenzu Appetit auf weitere Folgen der neuen Krimireihe um die Richterin Mariana de Marco. Rätselhaft ist das Debüt nicht, denn der Täter wird zu Beginn genannt. Die mondäne Gesellschaft ist geschockt, es regieren Klatsch und Tratsch auf höchstem Niveau. Guelbenzus Heldin, Richterin de Marco, ist neu im Ort. Sie verlässt sich nicht auf die offiziellen Vernehmungen, sondern hat auch ein Ohr für die Gerüchteküche. Und schnell ist klar, dass nur jemand aus dem sozialen Umfeld des Richters als Täter infrage kommt. Gleichwohl erweist sich der Mörder als Perfektionist - bis er - teils arg detailliert beschrieben - selbst beginnt, den Mord infrage zu stellen.

(Bertelsmann Verlag, München, 297 S., Euro 19,95, ISBN 978-3-5700-1040-2).

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