Sprüche vom 17. Bundesliga-Spieltag

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Deutsche Presse-Agentur

Auch am 17. Spieltag der Fußball-Bundesliga lieferte für Akteure und Trainer viel Gesprächsstoff. Die besten Sprüche hat die Deutsche Presse-Agentur (dpa) aufgezeichnet.

„Den Ball haut man entweder ins Tor oder in den Neckar.“ (Sami Khedira über seinen spektakulären Ausgleich zum 2:2 des VfB Stuttgart gegen Bayern München in der Schlussminute)

„Wenn Ribéry fehlt, fehlt eine Offensivkraft, die kreativ ist, die eine Klasse hat, die nur wenige in der Welt haben.“ (Bayern-Trainer Jürgen Klinsmann über die Qualitäten des französischen Ausnahmefußballers Franck Ribéry)

„Zwei Tore gegen Bayern sind zuletzt einem Sportdirektor gelungen.“ (VfB-Sportdirektor Horst Heldt, der einst als Profi des TSV 1860 München doppelt gegen die Bayern traf, zu Sami Khediras Doppelpack)

„Der hat eine Pferdelunge. Der läuft fast 14 Kilometer pro Spiel.“ (Heldt über Khedira)

„Ich habe einen deutlichen Wischer an meinem Kopf gespürt und den Ball wohl noch ganz leicht abgefälscht. Es war so knapp, dass ich froh bin, noch nicht beim Friseur gewesen zu sein.“ (Werder Bremens Verteidiger Per Mertesacker zu seinem Tor beim 2:1 über den VfL Wolfsburg)

„Ich hoffe, dass ihr eure Ziele bis dahin erreicht habt. Dann könnt ihr beweisen, dass eure Frendschaft etwas taugt.“ (Gladbach-Coach Hans Meyer zu BVB-Coach Jürgen Klopp mit Blick auf das Spiel des abstiegsgefährdeten Altmeisters gegen die Dortmunder am letzten Saison-Spieltag im Mai 2009)

„Im Frühjahr ist in der Regel Energie-Zeit.“ (Energie CottbusManager Steffen Heidrich nach dem 1:1 bei Bayer Leverkusen und Tabellenrang 16 zur Perspektive im Abstiegskampf)

„Hätte einer vor der Saison gesagt, dass wir in der Hinrunde 22 Punkte holen, hätten wir ihn in die geschlossene Anstalt eingewiesen.“ (Kölns Trainer Christoph Daum nach dem 2:1-Sieg in Bochum)

„Zidan gegen Petric war ein großartiger Tausch. Ich bin Dortmund heute noch dankbar dafür.“ (HSV-Aufsichtsratschef Becker nach Mladen Petric' Siegtor gegen Eintracht Frankfurt über den Spielertausch mit Borussia Dortmund)

„Es war sehr wichtig für uns, dass Bastian Reinhardt spielen konnte. Sonst hätte ich selber spielen müssen, aber dazu bin ich dann doch schon etwas zu alt.“ (HSV-Trainer Martin Jol nach dem 1:0 gegen Eintracht Frankfurt über die Personalnot in der Abwehr)

„Für uns war es wichtig zu zeigen, dass wir auswärts in der Lage sind, überall zu punkten.“ (Eintracht-Coach Friedhelm Funkel nach der 0:1-Niederlage in Hamburg)

„Das war's für mich. Ich hab' geschrien, ich hab' geflüstert, ich hab' gegähnt, ich hab' gezittert, ich hab' gefroren, ich hab' geschwitzt, aber ich hab' Spaß gehabt. Jedenfalls meistens in diesen 36 Jahren.“ (Radiomann Manfred „Manni“ Breuckmann bei der Schluss-Reportage seiner Karriere)

„Wir stehen nur dort, weil H wie Hoffenheim vor S wie Schalke kommt.“ (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick zur überraschenden Tabellenführung des Aufsteigers nach dem ersten Spieltag)

„Wenn wir jetzt schon vorn wären, wär's doch langweilig.“ (Bayern Münchens Manager Uli Hoeneß nach dem 1:1 in Dortmund und nur zwei Punkten aus den ersten beiden Partien)

„Wir müssen die ganzen 95 Minuten konzentriert sein.“ (Vedad Ibisevic, Hoffenheimer Torjäger, nach 90 Minuten beim 2:5 am dritten Spieltag in Leverkusen)

„Wenn es hier nach Schweiß stinkt, bin ich das. Das Spiel war so aufregend.“ (Dortmunds Chefcoach Jürgen Klopp nach dem dramatischen 3:3 des vierten Durchgangs gegen Schalke 04)

„Das war heute so ein Tag, an dem man sich beim Nasebohren den Finger bricht.“ (Bayern-Präsident Franz Beckenbauer im Anschluss an das 2:5 der Münchner am 5. Spieltag gegen Werder Bremen)

„Da war ich noch DDR-Bürger, da konnte ich nicht so viel machen.“ (Hannovers Torhüter Robert Enke nach dem 1:0 am sechsten Spieltag gegen die Bayern auf die Frage, was er vor 20 Jahren gemacht habe - damals war den Niedersachsen der zuvor letzte Heimsieg gegen München gelungen)

„Wenn überhaupt, schaue ich auf Platz 16.“ (Hoffenheims Trainer Ralf Rangnick nach der erneuten Tabellenführung am siebten Spieltag)

„Die Bilanz sage ich Ihnen am 30. Juni. Da ist unser Geschäftsjahr zu Ende.“ (Uli Hoeneß ebenfalls am siebten Spieltag auf eine Frage zu 100 Tagen Amtszeit des neuen Bayern-Trainers Jürgen Klinsmann)

„Bitte nicht so schnell sprechen wie Hoffenheim gespielt hat.“ (Hannovers Medienchef Andreas Kuhnt zu Fragestellern in der Pressekonferenz nach dem 2:5 am achten Spieltag gegen den Aufsteiger)

„Ich war sehr aufgeregt und musste vorher zweimal mehr pinkeln als sonst.“ (Trainer Hans Meyer am neunten Spieltag zu seinem Comeback bei Borussia Mönchengladbach)

„Meyer kommt - und alle bleiben weg.“ (Meyer am selben Tag zur mageren Kulisse von 42 051 Zuschauern beim 1:0 gegen Karlsruhe)

„Wir haben Respekt vor dem, was Hoffenheim macht. Das ist schön anzuschauen. Aber noch haben sie nichts gewonnen.“ (Bayern-Profi Mark van Bommel am zehnten Spieltag über den weiter furiosen Aufsteiger)

„Wenn wir Meister werden, dann haben wir auch einen Balkon oder finden eine Lösung dafür.“ (Hoffenheims Ortsvorsteher Karl-Heinz Hess nach Spieltag elf zu der Tatsache, dass das Rathaus in dem Sinsheimer Ortsteil für den Fall der Fälle nicht über eine geeignete Balustrade verfügt)

„Ich habe 15 Jahre Gymnastik in Burkina Faso gemacht.“ (Kölns Profi Wilfried Sanou über seinen Flickflack nach dem 2:1- Siegtreffer am zwölften Spieltag gegen Hannover)

„Wenn man sich nicht mehr aufregen darf und wie ein Klosterschüler dasitzen muss, ist es besser, man hört auf.“ (Bochums Chefcoach Marcel Koller nach seinem „Platzverweis“ am 13. Spieltag und dem 1:1 in Hannover)

„Ein Dorf, 8 gesponserte Fans, 99 Prozent Investor - das nennt ihr Tradition?“ (Schmäh-Spruchband in der Kölner Fankurve beim 1:3 am 14. Spieltag gegen Neuling Hoffenheim)

„Solange die Schuhe Tore machen, ist die Farbe okay.“ (Bayern-Profi Franck Ribéry zu neuen rosafarbenen Schuhen seines Ausrüsters, mit denen er beim 4:1 gegen Cottbus am 14. Durchgang ein herrliches Freistoßtor erzielte)

„Ich habe einen Zahnarzt-Termin und bekomme ein neues Gebiss. Ich werde nicht beim Training sein. Schreibt deshalb nicht, ich wäre gefeuert.“ (Mönchengladbach-Coach Hans Meyer nach dem 1:3 am 15. Spieltag gegen Cottbus)

„Es hat schön Aua gemacht. Ich habe ihn schon beschimpft.“ (Bayern-Stürmer Miroslav Klose nach dem 2:1 am 16. Spieltag gegen Hoffenheim über seinen Torhüter Michael Rensing; Rensing hatte Klose bei einer Abwehraktion angesprungen)

„Mannschaft ohne Pulsschlag - Vorstand ohne Ratschlag - Tour durch GE & Grubenfahrt statt Bibelnachmittag!“ (Spruchband unzufriedener Schalke-Fans beim Spiel am 6. Dezember gegen Hertha BSC)

„Den Ball haut man entweder ins Tor oder in den Neckar.“ (Sami Khedira über seinen spektakulären Ausgleichstreffer zum 2:2 am 17. Spieltag gegen Bayern München)

„Für uns war es wichtig zu zeigen, dass wir auswärts in der Lage sind, überall zu punkten.“ (Frankfurts Trainer Friedhelm Funkel nach dem 0:1 am Samstag in Hamburg)

„Das war's für mich. Ich hab' geschrien, ich hab' geflüstert, ich hab' gegähnt, ich hab' gezittert, ich hab' gefroren, ich hab' geschwitzt, aber ich hab' Spaß gehabt. Jedenfalls meistens in diesen 36 Jahren.“ (Radiomann Manfred „Manni“ Breuckmann bei der Schluss-Reportage seiner Karriere)

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