Sportgericht: Fall Magath am 11. Dezember

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Deutsche Presse-Agentur

Wolfsburgs Trainer Felix Magath muss sich am 11. Dezember vor dem Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verantworten.

Dann wird entschieden, ob es bei der am 28. November in erster Instanz gegen den VfL-Coach verhängten Geldstrafe in Höhe von 10 000 Euro bleibt, teilte der DFB mit. Das Gericht hatte Magath zu der saftigen Geldstrafe verurteilt, nachdem der 55-Jährige am 22. November beim 4:1-Sieg der „Wölfe“ gegen den VfB Stuttgart in der Halbzeitpause Schiedsrichter Helmut Fleischer beleidigt haben soll.

Magath hatte gegen diese Entscheidung protestiert und fristgerecht eine mündliche Verhandlung beantragt. „Ich bin doch schon bestraft worden, indem ich in der zweiten Halbzeit nicht mehr auf der Bank sitzen durfte. Warum soll ich dann ein zweites Mal bestraft werden und 10 000 Euro zahlen?“, hatte der Wolfsburger Trainer nach dem Urteil gesagt.

DFB-Vizepräsident Rainer Koch hatte den erfahrenen Coach dafür massiv kritisiert. „Er bagatellisiert die massive Beleidigung des Schiedsrichters, will die Strafe nicht akzeptieren und macht Stimmung gegen die Schiedsrichter. Dies werden wir nicht hinnehmen“, hatte der beim DFB für Rechtsfragen zuständige Koch gesagt. Die Verhandlung am 11. Dezember wird vom Vorsitzenden des DFB-Sportgerichts, Hans E. Lorenz, geleitet.

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