Spam kommt immer öfter über Social-Networking-Seiten

Lesedauer: 2 Min
Deutsche Presse-Agentur

Internetkriminelle nutzen immer öfter Social-Networking-Portale, um Spam zu verbreiten und an vertrauliche Daten zu kommen. Das berichtet das Antiviren-Labor von Sophos in Mainz.

Dazu versenden die Täter gefälschte Nachrichten mit schädlichen Dateianhängen sowie Kontaktanfragen an Netzwerk-Mitglieder oder locken diese per Link auf infizierte Webseiten. Sie hätten erkannt, dass Surfer bei angeblichen Nachrichten anderer Netzwerk-Mitglieder weniger misstrauisch seien als bei gewöhnlichen E-Mails von Fremden, erklärt der Hersteller von Sicherheitssoftware für den Computer.

Knapp 20 Prozent aller Spam-Mails im vierten Quartal 2008 stammten Sophos zufolge aus den USA, die damit die Rangliste der zwölf aktivsten Länder beim Spam-Versand weiter anführen. Auf den Plätzen zwei und drei folgen China mit 9,9 Prozent und Russland mit 6,4 Prozent. Deutschland landet mit einem Anteil von 2,4 Prozent an allen versendeten Spam-Nachrichten auf dem elften Rang.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen