Spätsommersonne vergoldet Fridingen

Lesedauer: 3 Min
Die Hexe Raija wartete vor dem Rathaus auf die vielen Besucher. Beim Kochen kamen merkwürdige Zutaten zum Einsatz.
Die Hexe Raija wartete vor dem Rathaus auf die vielen Besucher. Beim Kochen kamen merkwürdige Zutaten zum Einsatz. (Foto: Fotos David Zapp)

Nicht zuletzt das spätsommerliche Traumwetter hat das 36. Fridinger Stadtfest in der historischen Altstadt zu einem rundum gelungenen Fest gemacht. Tausende Besucher tummelten sich allein am Samstag wie am Sonntag in der Altstadt, um das 20. Oldtimertreffen, den Kinderflohmarkt oder sowie die Frühschoppenkonzerte am Ifflinger Schloss und am Rathaus nicht zu verpassen.

Wer beim Kinderflohmarkt am Samstag nicht zu den Frühaufstehern zählte, der hatte das Nachsehen. Barbiepuppen, Kuscheltiere, Brettspiele und Bücher wechselten rasch den Besitzer. Die zuvor gut bestückten Flohmarktstände der kleinen Händler waren in kürzester Zeit dezimiert. Geräuschvoll ging es am Mittag mit der Rundfahrt der Oldtimer beim 20. Oldtimertreffen durch die Altstadt zu. Unter dem Jubel der zahlreichen Zuschauer aus nah und fern knatterten die historischen Traktoren durch die Gassen, die das Publikum in blauen Dieseldunst hüllten. Die Ausstellung der rund 100 Oldtimer entpuppte sich erneut zum Publikumsmagneten.

Köstlichkeiten und flotte Rhthmen

Kulinarisch gab es für jeden Gaumen etwas. Die Abordnung der französischen Partnerstadt Nanteuil-lès-Meaux kredenzte französische Weine und süße Crêpes. Der Albverein servierte deftige Kuttelsuppe, der Skiclub bot Schnupfnudeln an und die DRK-Abteilung den beliebten DRK-Burger. Zu flotten Rhythmen zeigten die Mädchen der Jazztanzgruppen und die Turner des TV 05 Fridingen sowie die Karateschule „Budokan Donautal“, was sie alles auf dem Kasten haben und machten attraktive Werbung für ihren Sport.

Für die kleinen Besucher wartete die Hexe Raija vor dem Rathaus mit einem Hexen-Kochkurs auf, bei dem merkwürdige Zutaten zum Einsatze kamen. Zum Lachen gab es für die staunende Kinderschar dabei reichlich. Im Rathaus hatten die Kindergärten der Stadt die Kunstwerke der kleinen Künstler aufgestellt. Und die Ausstellungen des städtischen Museums im Ifflinger Schloss sowie im Künstlerhaus „Scharf Eck“ bekamen durch die zahlreichen Stadtfestbesucher ihre Jahresstatistik aufpoliert.

Musikalisch ging es breit gefächert zur Sache. Während tagsüber die Stadtkapelle Fridingen, der Musikverein „Eintracht“ Buchheim und die Spielleute aus Egesheim traditionelle böhmische Marschmusik und Modernes im Blasmusik-Gewand zum Besten gaben, sorgten die HOF-Buaba am Samstag bis in die späte Nacht mit ihrer Alpenrock-Mixtur für Partystimmung.

Mehr zum Thema
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen